Vorlesungstag 24

Inhalt 1: Link zum Kunstwerk ‚Lernen von Schülern & Lehrern der Milde‘
Inhalt 2: Links auf einen Blick
Inhalt 3: Lernkurve nach der Veröffentlichung

Geliebter Mensch aus dem Stefan Hiene Umfeld –

unter dem folgenden Link findest Du mein Dankeschön und meine Bitte:
https://express.adobe.com/page/DwZfF4JlVzu1H/

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Hier findest Du alle Links auf einen Blick:

Buchung eines Geschenk-Gutscheins bei Stefan Hiene im Shop:
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Link für die Monero-Überweisung:
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Infos für die Teilnahme an der Intensiv-Entbildung 2023
https://stefanhiene.de/termin/intensiventbildung-2023/

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Es geht nie um das ‚was ankommt‘. Es geht immer um das was Du selbst wahrnimmst. Es geht immer um das, was ich in mir selbst wahrnehme. Der Großteil fühlte sich richtig gut an, den ich da gemacht habe von ‚Lernen von Schülern und Lehrern der Milde‘. Doch irgendwie nicht Alles. Aber ich konnte es nicht greifen.
Meine Orientierung ist Freiheit und Unabhängigkeit. Doch das setzt voraus, dass ich auch andere ‚frei lasse‘. Nicht im Außen… dort kann das niemand erkennen. Nur ich im Inneren kann erkennen, ob ich mir noch heimlich etwas von ihnen wünsche, ihnen irgendwo eine ‚Verantwortung‘ zuschreibe für mein Wohlergehen zu sorgen, oder zumindest will, dass sie die ‚gleichen Visionen‘ haben, denn dann würden sie am selben Strang ziehen. Ich weiß, dass der einzig hilfreiche Orientierungspunkt für den Menschen im Inneren liegt. In seinem (Körper)Gefühl.
An diesem Punkt gab es eine Schwierigkeit. Ich hatte ein Gefühl – einen ganz klaren Wunsch was ich tun möchte. Vorerst in Arco bleiben, meiner Inspiration folgen und sämtliche Retreats von Stefan Hiene besuchen.
Und da kam ich an eine Grenze. Man kann sich sich vorstellen wie eine Meterhohe Mauer, die durch den ganzen Ozean geht. Sie geht bis an den tiefsten Meeresgrund – und sie reicht bis in unendliche Höhen wo jedes Flugzeug fliegt. Jedes mal, wenn ich diese Mauer berührte brannte der Schmerz in mir. Es tat weh nicht ‚weiter‘ zu kommen. Nicht ‚dort hin‘ zu kommen, wo ich hin wollte. Aus ‚alten Erfahrungen‘ wusste ich, dass es dort ein Fenster gibt. Und wenn ich Menschen bitten würde, mir dieses Fenster zu öffnen, dann könnte ich dort hindurch ‚auf die andere Seite‘ gelangen. Das Fenster könnte für die gemeinsame Vision (z. B. von Entspannungs-Arbeits-Plätzen) stehen.
Mein Problem war: ich wusste, dass ich diese Entspannung will. Ich wusste, dass ich meiner Inspiration folgen will. Doch mit meiner mentalen Kapazität war ich am Ende. Ich wusste nicht, wie ich das erreichen sollte – ich wusste nicht, wie ich diesem Wunsch – diesem schönen Gefühl in mir – nachgehen könnte, wenn ich aktuell weder Geld, noch Einkommensmöglichkeiten habe, nicht bereit bin im gesellschaftlichen Sinne zu arbeiten, und mir die Retreats gleichzeitig so viel wert sind, dass ich niemals fragen wollte, ob ich sie kostenfrei bekommen könnte. Wo ich nur ‚anklopfte‘ ich kam an eine Grenze.
So formulierte ich all das, was in diesem Moment für mich wahr war.
Dass ich durch Stefan so unheimlich viel lernen und entdecken kann – dass mich die Menschen in seinem Umfeld so berühren – dass ich gerne in Arco bleiben möchte und hauptamtlich als Retreat-Teilnehmerin ‚arbeiten & leben‘ möchte – dass Entspannung für mich essentiell ist – dass ich so dankbar bin dass ich von den Menschen und Stefan lernen darf – und meine Bitte, ob sie mir bei meinem Wunsch helfen würden, in dem sie mir Geld geben würden.

Das angefertigte Kunstwerk (bestehend aus mehreren Einzelwerken) und einen Text, in dem ich meine Bitte um Geld und meine Angst offen formulierte schickte ich an insgesamt 12 Personen aus der Intensiv-Entbildung 2022.
Die Ressonanz die zurück kam (bzw. ein Gefühl das ich eigentlich schon beim Abschicken hatte) war irgendwie merkwürdig. Nicht greifbar – nicht eindeutig – schmerzhaft und wunderschön… ich kam damit nicht weiter… bzw. doch: Jene eigene Handlung verstärkte den Druck in mir so massiv, dass ich nun bei allen Vermeidungsversuchen ‚bereit‘ sein musste aus der Handlung heraus – hinein in mein Gefühl zu gehen.
Mein Kopf machte mir die Hölle heiß und welches Gefühl ich in meinem Körper fühlen sollte wusste ich auch nicht, es fühlte sich einfach mein gesamter Körper an wie ein brodelnder Kochtopf. Doch eines war gut – ich war dem ‚Aufgeben‘ einen Schritt näher. Dem Aufgeben etwas im Außen zu versuchen, um dem Innen zu entkommen.
Ich kam an ein Gefühl, welches ich schon lange ‚verstehen‘ möchte. Und mit jeder weiteren Erfahrung merke ich, dass ich es nicht ‚verstehen‘ kann – bzw. soll. Dass es tatsächlich zum FÜHLEN da ist.

Es ist ein schöne Schöpfung von mir gewesen, dass ich mir für dieses Experiment die Menschen aus Stefan’s Umkreis ausgewählt habe. Bei ihnen war es mir möglich von vornherein in die Haltung zu gehen, dass egal was passieren würde, es zu meinem Wohl geschehen würde. (Auch wenn ich auf die unangenehmen Gedankenattacken und die Schamgefühle überhaupt nicht stehe – die bedingungslose Zuträglichkeit dieser Erfahrung war für mich gesetzt)

Durch das wirkliche Durchführen konnte ich wie ein Vergrößerungsglas auf meine inneren und äußeren Vorgänge legen.

Das was im Außen geschah – ich sage Dir gleich genauer WAS es war – war wie ein Türöffner zu einem Gefühl an welches ich so schwer herankam.
– Also über Telegram schrieb ich 12 Personen an.
– Ein Mensch überwies mir noch am selben Abend eine hohe Summe in Moneros.
– Dann gab es welche, die mir schrieben, dass sie es nicht tun können oder wollen
– Es gab noch welche die sagten, dass sie demnächst etwas überweisen würden, es bisher aber noch nicht getan haben
– Ein paar Menschen meldeten sich gar nicht
– Und gerade eben als ich nachsah – gab es noch eine Überraschungs-Überweisung von einer Person, die ich gar nicht angeschrieben hatte.

Genau wie es geschah war es gut FÜR MICH. Das Leben hilft mir meine Erfahrungen genau in der ‚richtigen Dosis‘ zu machen.
Die ’schnelle Überweisung‘ noch am selben Abend gepaart mit wunderschönen Worten überschrieb etwas in mir. Es gab ein Gefühl der abgrundtiefen Ablehnung in mir, dass ich, so wie ich bin zu tiefst ablehnenswert wäre. Ich weiß inzwischen dass es weder um Zu-Spruch noch um Widerspruch zu meiner Person geht. Weder um mich mögen, noch mich ablehnen – und doch brachte diese Geste so einen wunderschönen Balsam auf meine Wunden. Im gleichen Erfahrungsraum mit dem Experiment begegnete ich meiner Unsicherheit – wenn sich z. B. jemand nicht meldete und nicht reagierte – oder auch dem inneren Stich wenn jemand eindeutig zurück antwortete ‚NEIN‘.

Für mich war es wie wenn sich 12 liebende Menschen in einem Kreis versammelt hätten und einen Ring um mein unfühlbares Gefühl gebildet hätten. So, dass ich nicht mehr aus kam. Keiner von ihnen möchte mir etwas böses. Keiner ‚fordert etwas Schlimmes von mir‘. Jeder überbringt mir mit seiner einzigartigen Art und Schwingung, die Möglichkeit tiefer in mich hinein zu fühlen. Jene meterhohe Mauer im Ozean selbst zu entfernen.
Tief genug hinein zu gehen – und einfach alles was mir begegnet in mir drin zu fühlen.
Und plötzlich gesellte sich noch eine Person hinzu – und durch das Geleit von 13 wunderschönen Abstiegshelfern
kann ich mir nun meinen Berufswunsch ’selbst erfüllen‘.
Ich kann das Fühlen, was es zu fühlen gibt…
Und merken, dass es mir ’nichts Böses‘ tut.

Denn mein Berufswunsch hat nichts mit dem Geld zu tun…